Wenn der Atem stockt: Ein echter Moment aus meinem Unterricht

Veröffentlicht am 19. Januar 2026 um 18:46

Warum Yoga mehr ist als Bewegung

Letzten Mittwoch in meinem Senioren Yoga in Bern. Wir waren eine vertraute Gruppe von 9 Teilnehmern.

Plötzlich spürte ich: Etwas stimmt nicht. Einer meiner Teilnehmer hatte Atemnot. Ich sah die Unruhe in seinem Gesicht. In meiner Erfahrung sehe ich solche Dinge sofort.

Ich bin ruhig zu ihm gegangen. Ich habe nicht die ganze Gruppe gestoppt, sondern sprach leise mit ihm. Ich sagte: "Alles ist gut. Wir sind hier zusammen. Nimm dir deine Pause. Du kennst die Übung. Atme in deinem Rhythmus."

Und das Wunderbare war: Er wusste genau, was zu tun ist. Er hat gelernt, sich selbst zu regulieren. Er hat sich hingesetzt und für sich geatmet. Die Angst ging weg.

Der gemeinsame Abschluss: Die Dirgha-Atmung

Am Ende der Stunde, als sich alles beruhigt hatte, habe ich dann für alle die Dirgha-Atmung (die vollständige Yoga-Atmung) angeleitet.

Wir haben tief in den Bauch geatmet, in die Rippen, bis hoch in die Brust. Es ist eine Atemübung für Senioren, die unglaublich kraftvoll ist. Sie bringt uns sofort zur Ruhe und erzeugt inneren Frieden.

Das Ergebnis? Mein Teilnehmer, der vorhin noch Atemnot hatte, hat den Kurs am Ende lachend verlassen.

Hilfe bei Angst und Schlafstörungen

Er ist nicht der Einzige. Viele Teilnehmer beim Stuhl Yoga erzählen mir: "Anh, diese Atmung ist mein Retter."

  • Sie hilft, wenn nachts die Gedanken kreisen und Schlafstörungen plagen.

  • Sie hilft, wenn plötzlich eine Angstattacke kommt.

Die Dirgha-Atmung ist wie ein Anker. Du hast ihn immer dabei.

In meinen Kursen lernen wir nicht nur Bewegung. Wir lernen, wie wir uns selbst helfen können. Wenn der Atem fließt, fließt auch das Leben wieder leicht.

Ich habe ein Video für diese Atemübung erstellt.

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